Fragenkatalog zur Sachkundeprüfung gem. § 6 LHundG NRW Stand: Januar 2003
Inhalt:
- LHundG vom 18.12.2002
- Vorblatt zu den Prüfungsbögen
- Fragenkatalog
- Verhaltenstest gemäß § 5 (3) LHundG

N a m e : ....................................................................
Vorname: ...................................................................
PLZ / Ort: ...................................................................
Straße / Nr.: ...............................................................
Hunderasse: ..............................................................
Alter: ..........................................................................
Geschlecht: ...............................................................
Farbe: ........................................................................
Gewicht: ....................................................................
Gehalten seit: ............................................................
Chip-Nummer: ...........................................................
Prüfungsbogen, jeweils für I, II und III
Der Fragebogen dient dazu, Ihre Sachkunde entsprechend § 6 (2) des Landeshundegesetzes NRW zu überprüfen. Der Sachkundenachweis ist Voraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis zur Haltung Ihres Hundes.
Der Fragebogen wurde von einer Arbeitsgruppe erarbeitet, die von der Arbeitsgemeinschaft der im Tierschutz tätigen Tierärzte der Veterinärämter des Regierungsbezirks Köln eingesetzt wurde.
Bei der Beantwortung der Fragen achten Sie darauf, dass auch mehrere Antworten richtig sein können.
Eine Antwort ist daher mindestens richtig und mindestens eine Antwort ist immer falsch.
Nur vollständig richtig beantwortete Fragen fließen in die Bewertung mit ein.
Bei Zuordnungs- und Verknüpfungsfragen müssen alle Verknüpfungen richtig sein.
Zum Bestehen der Sachkundeprüfung müssen von den 34 Fragen mindestens 24 Fragen vollständig richtig beantwortet sein.
Sollte die Sachkundeprüfung nicht bestanden werden, kann die Prüfung wiederholt werden.
Viel Erfolg!
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A1. An welchen Körperteilen ist am schnellsten die Stimmung des Hundes abzulesen?
a) an den Nackenhaaren
b) an den Ohren
c) am Schwanz
d) an den Augen
A2. Ordnen Sie nachstehende Begriffe den abgebildeten Körperteilen zu:
a) aufmerksam Abbildung.........
b) ängstlich Abbildung.........
c) will spielen Abbildung.........
d) entspannt Abbildung.........
e) drohend Abbildung.........
f) unterwürfig Abbildung........
A3. Ordnen Sie nachstehende Begriffe den abgebildeten Kopfhaltungen zu:
a) ängstlich Abbildung..........
b) aufmerksam Abbildung..........
c) drohend Abbildung..........
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A4. Ordnen Sie nachstehende Begriffe den aufgeführten Geräuschen zu:
a) ängstlich 1) tiefes Knurren, Brummen
b) aufmerksam 2) Winseln
c) drohend 3) lautlos
Antworten:
a)........
b)........
c)........
A5. Ordnen Sie nachstehende Begriffe den abgebildeten Schwanzhaltungen zu:
a) drohend Abbildung...........
b) Angst Abbildung...........
c) Normalhaltung Abbildung...........
d) aufmerksam Abbildung...........
e) Demut Abbildung...........
A6. Sie haben einen kleineren Hund, ein großer fremder Hund kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) Hund auf den Arm nehmen, um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen.
b) Versuchen, den großen Hund zu verscheuchen.
c) Zügig mit Ihrem Hund Ihren Weg fortsetzen
d) Versuchen auszuweichen, ansonsten dem Schicksal seinen Lauf lassen.
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A7. Ihr Hund zeigt untenstehendes Bild. Ist Ihr Hund .........
a) aggressiv
b) hat er Angst
c) droht er nur
d) keines von allem, das Verhalten legt sich wieder
A8. Ihr Hund zeigt untenstehendes Bild. Ist Ihr Hund .........
a) aggressiv
b) hat er Angst
c) droht er nur
d) keines von allem, das Verhalten legt sich wieder
A9. Ihr Hund läuft frei, nach mehrfachem Rufen kommt er nicht.
Wie verhalten Sie sich?
a) Sie laufen ihm nach und fangen ihn ein.
b) Sie bleiben stehen und rufen bis er kommt.
c) Sie rufen und drohen ihm Strafe an
d) Sie drehen sich um und gehen weg
e) Wenn der Hund dann doch kommt, wird er stark ausgeschimpft
A10. Ihr Hund ist in eine Beißerei mit einem gleich großen Hund verwickelt.
Wie verhalten Sie sich?
a) Sie packen ihn am Hals und Rückenfell und ziehen ihn aus dem Geschehen.
b) Sie versuchen gemeinsam mit ihm den Gegner zu verjagen.
c) Sie ziehen an der Leine und schlagen notfalls auf ihn ein.
d) Sie treten zurück und lassen dem Schicksal seinen Lauf,
alles andere könnte für mich und meinen Hund gefährlich
werden.
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A11. Den Hund an die Leine zu nehmen ist
a) immer richtig
b) situationsbedingt richtig
c) falsch
A12. Durch die Leine wird ein aggressiver Hund
a) stärker
b) schwächer
c) ist egal
d) kontrollierbarer
A13. Ein Hund nimmt seine Umgebung wahr, hauptsächlich
a) über das Gehör
b) über die Augen
c) über das Gefühl
d) über die Nase
A14. Ein Hund kann bedingt
a) abstrakt denken
b) verknüpfen
c) im Gedächtnis behalten
d) aus dem Gedächtnis reproduzieren
A15. Ein Kommando wird eingeübt
a) nur über das Gehör
b) nur über Körperkontakt
c) nur über Sichtzeichen
d) über alles zusammen
A16. Wie beruhigen Sie ihren ängstlichen Hund?
a) durch ruhiges Zureden
b) durch striktes Kommando
c) durch an die Leine legen
d) durch Körperkontakt
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A17. Ihr Hund sieht ein Objekt, er knurrt und zieht die Lefzen hoch.
Wie reagieren Sie?
a) ableinen
b) anleinen und mit Kommando die Richtung wechseln
c) anleinen, begütigendes Zureden
d) durch Vorwarnung an die Umgebung auf die Aggression des Hundes hinweisen
A18. Warum entwickeln sich Hunde zu Problemhunden?
a) durch isolierte Haltung
b) durch falsche Ausbildung
c) durch Haltung an der Kette
d) ist stets bereits angeboren
A19. Wie sollte ein Hund getadelt werden?
a) durch Schläge
b) über Leinenruck
c) über die Stimme
d) durch Schnauzengriff
A20. Beim Zusammensein von Hund und Kind
a) sollte immer der Hund beobachtet werden
b) sollten immer Hund und Kind beobachtet werden
c) ist keine besondere Beobachtung nötig
A21. Die unerwünschten Aggressionen des Hundes
a) entstehen durch falsche Erziehung
b) sind ausschließlich ererbte Eigenschaften
c) können durch gezielte Ausbildung völlig unterdrückt werden
d) können durch gezielte Ausbildung unter Kontrolle gehalten werden
A22. Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren, es kommt ein Spaziergänger mit angeleintem Hund entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) den Hund weiter frei laufen lassen
b) den Hund weiter frei laufen lassen, aber nicht in der Nähe des anderen Hundes
c) den Hund anleinen und der Entgegenkommenden mit Abstand passieren.
A23. Kann man Hunde miteinander spielen lassen?
a) jederzeit
b) nur wenn sie sich kennen
c) nur wenn es gut sozialisierte Tiere sind
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A24. Sie sind mit ihrem freilaufenden Hund unterwegs. Ein Jogger kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) Ich lasse den Hund weiter laufen
b) Ich bitte den Jogger, nicht so dicht vorbeizulaufen und sage, daß mein Hund nicht beißt.
c) Ich leine den Hund an und führe ihn am Jogger vorbei
A25. Sie starten mit Ihrem Hund einen Spaziergang vom Auto aus.
a) Hund aus dem Auto lassen und dann anleinen
b) Hund anleinen und dann aus dem Auto lassen
c) Hund aus dem Auto lassen und frei laufen lassen
A26. Sie gehen mit Ihrem frei laufenden Hund spazieren. Es kommt ein Spaziergänger entgegen, der bei Ihrem Auftauchen seinen Hund auf den Arm nimmt.
a) den Hund weiter frei laufen lassen
b) den Hund zu sich rufen und im großen Bogen vorbeigehen
c) den Hund anleinen und die andere Person darauf hinweisen, daß sie den Hund am Boden vorbeiführen kann
A27. Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren. Ein Spaziergänger bleibt zögernd und verängstigt stehen.
a) mit Kommando „Fuß“ zügig vorbeigehen
b) den Hund weiter frei laufen lassen und selbst normal weitergehen
c) den Hund anleinen
A28. Eine entgegenkommende Person möchte Ihren Hund streicheln
a) Ich lasse es in jedem Fall zu
b) Ich ziehe den Hund weg
c) Ich bitte die Person dies zu unterlassen und Abstand zu halten
A29. Das Führen von zwei Hunden gleichzeitig ist
a) gefahrlos, wenn beide angeleint sind
b) gefahrlos, wenn ein Hund angeleint ist
c) immer gefährlicher als das Führen eines einzelnen Hundes
A30. Was sind die wichtigsten Dinge im Umgang mit dem Hund?
a) Geduld, Lob und Konsequenz
b) Ständige Unterdrückung
c) Der tägliche häufige Kontakt
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A31. Wann entwickelt ein Hund Jagdverhalten?
a) 8. – 14. Lebenswoche
b) 6. – 12. Lebensmonat
c) 2 Jahre
A32. Wie beeinflussen „Zerr“- und „Rauf“-Spiele zwischen Mensch und Hund das Selbstbewußtsein des Hundes, wenn er als Sieger aus diesen Spielen hervorgeht?
a) Minderung
b) Steigerung
c) Keinen Einfluß
A33. Wie kann ein Welpenbesitzer die Beißhemmung anerziehen?
a) die Beißhemmung ist genetisch festgelegt und kann nicht beeinflusst werden
b) beißt ein Hund im Spiel zu fest zu, wird das Spiel unverzüglich unterbrochen
c) beißt der Hund im Spiel zu fest zu, wird dem Hund erklärt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist
A34. Kann die Dauer der täglichen Bewegungsmöglichkeit im Freien das Verhalten des Hundes beeinflussen?
a) ja
b) nein
A35. Wie wirkt sich die Kastration eines Rüden auf ein Aggressionsverhalten aus?
a) gar nicht
b) oft mäßigend
c) steigernd
A36. Die Kastration von Hündinnen beeinflußt das Aggressionsverhalten
a) mäßigend
b) steigernd
c) gar nicht
A37. Welche Erziehungsmethoden sind beim Hund anzuwenden
a) autoritär
b) antiautoritär
c) konsequent
d) je nach eigener Lebensauffassung
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A38. Verknüpfen Sie die folgenden Aussagen richtig miteinander
a) Herdenschutzhunde 1) verfügen über ausgeprägte Revier- und Beuteaggression
b) Wach-und Schutzhunde 2) zeichnen sich durch ihre Jagd-und Beuteaggression aus
c) Jagdhunde 3) wird eine Gefährlichkeit vermutet
d) bei Hunden gemäß 4) entwickeln besonders in der Dämmerung
§ 3 (2) LHundG NRW und nachts einen ausgeprägten Schutztrieb
Antworten
a) ......
b) ......
c) ......
d) ......
A39. Wie kann ich meinen Hund loben?
a) ausgiebiges Streicheln
b) lobende Worte
c) Nichtbeachtung
d) Leckerlis (Futter)
A40. Die mütterliche Aggression
a) ist bei der Hündin unbekannt
b) tritt besonders in den ersten 3 Wochen der Welpenaufzucht auf (neonatale Phase)
c) kommt auch bei der Scheintächtigkeit vor
A41. Verknüpfen Sie die Aussagen über die Aggressivität richtig miteinander
a) Hetzen von beweglichen Objekten 1)territoriale Aggression / Revieraggression
b) Aggressionen gegen Menschen
und / oder Hunde im eigenen Rudel 2)Beuteaggression
bei unklaren Rangordnungsverhältnissen
c)Aggression bei Annäherung von
fremden Personen und Tieren an 3)Dominanzaggression
das Grundstück bzw. die Wohnung
Antworten:
a).........
b).........
c).........
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A42. Warum verhalten sich Hunde häufig gegenüber Kindern anders als gegenüber erwachsenen Personen?
a) weil sie Kinder als Respektspersonen ansehen
b) weil Kinder ihr Verhalten plötzlich ändern, sich schnell und zum Teil unkontrolliert bewegen
c) weil Kinder häufig plötzlich laut schreien
d) weil sich Kinder häufig falsch verhalten
A43. In der Familie sollte der Hund
a) ein gleichberechtigtes Familienmitglied sein
b) die Chefposition einnehmen
c) die unterste Rangstellung einnehmen
A44. Der Welpe sollte
a) möglichst wenig Kontakt zur Umwelt bekommen, weil er sonst verunsichert wird
b) viel Kontakt zu Menschen, Artgenossen und Umweltreizen haben, damit er später in allen Situationen gut zurecht kommt
c) überwiegend im Zwinger gehalten werden
A45. Der Welpe schnappt heftig im Spiel nach einem Menschen
a) normales Verhalten
b) sollte geduldet werden, da er noch so klein ist
c) sollte gemaßregelt werden
A46. Wie sollte ein Hund bestraft werden
a) durch einen scharf ausgesprochenes Kommando, z. B. „Pfui“, „Aus“
b) durch Schicken auf seinen Platz
c) durch Schläge mit einem Stock, bis er sich unterwirft
d) durch Wegnahme des Spielzeugs
e) durch Streichen des Spaziergangs
A47. Welche Grundkommandos sollte ein Hund beherrschen?
a) Sitz oder Platz
b) Aus
c) Pfötchen geben
d) Komm oder Hier
e) Türe öffnen
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A48. Wann sollte ein Hund nach einer guten Aktion belohnt werden?
a) nach 5 Minuten
b) nach 1-2 Sekunden
c) Zeit spielt keine Rolle
A49. Wie gehe ich mit einem zur Dominanz neigendem Hund um:
a) Der Hund bekommt erst etwas zu Fressen wenn er ein Kommando, z.B. Sitz oder Platz, ausgeführt hat
b) Der Hund geht immer als erster durch die Tür
c) Ich spiele häufig mit meinem Hund und lasse ihn öfters gewinnen
d) Wenn der Hund im Weg ist, muß er aufstehen und mich vorbeilassen
e) Wenn der Hund knurrt, lasse ich ihn gewähren, weil er seine Ruhe haben will
f) Der Hund darf neben mir auf dem Sofa sitzen
A50. Der Urahn des Hundes ist
a) der Dingo
b) der Wolf
c) der Fuchs
A51. Der Hund ist
a) Einzelgänger
b) lebt als gemischtgeschlechtliches Paar
c) Rudeltier
A52. Der Hund liebt es zu leben in einer
a) Demokratie
b) Anarchie
c) Hierachie
A53. Aggressive Verhaltensweisen sind bei allen Hunden
a) normal
b) nicht normal
A54. Eine gute Erziehung oder Ausbildung ist dazu geeignet
a) Aggression zu fördern
b) Aggression zu kontrollieren
c) Weder noch
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A55. Der Hund sitzt im Sessel und knurrt, wenn sich jemand dazu setzen will
a) normales Verhalten
b) unterwürfiges Verhalten
c) dominierendes Verhalten
A56. Der Hund legt sich auf den Rücken
a) er will am Bauch gekrault werden
b) unterwürfiges Verhalten
c) dominierendes Verhalten
A57. Der Hund knurrt Gäste an, die die Wohnung betreten. Wie verhalten Sie sich?
a) Gäste auffordern den Hund zu begrüßen
b) Hund mit deutlichem Befehl auf seinen Platz schicken
c) Hund gut zureden und mit Streicheln oder Leckerchen beruhigen
A58. Welche Aussagen über die Grundsätze bei Kommandos in der Hundeausbildung sind richtig?
a) Kommandos können auch in Wortsätzen eingebaut werden
b) Der Hund lernt am leichtesten einsilbige Kommandos
c) Für dieselben Übungen sollten immer die gleichen Ausdrücke verwendet werden
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B1. Wie lang ist die Tragezeit bei der Hündin
a)45 Tage
b) 5 Monate
c) etwa 62 Tage
B2. Wann sind Welpen/ Junghunde besonders empfänglich für soziale Eindrücke und Umweltreize( Sozialisierungsphase)?
a) 3. – 14. Woche
b) 1. - 3. Woche
c) 6. – 9. Monat
B3. In welchem Alter sollten Welpen frühestens abgegeben werden?
a) 5. Lebenswoche
b) 8. Lebenswoche
c) 12.Lebenswoche
B4. Gegen welche Infektionskrankheiten sollten Hundewelpen im
Alter von 8 Wochen geimpft werden?
a) Staupe
b) Hepatitis ( Infektiöse Leberentzüdung)
c) Leptospirose („ Stuttgarter Hundeseuche)
d) Parvovirose ( sog. Katzenseuche)
e) Maul- und Klauenseuche
f) Salmonellose
g) Blauzungenkrankheit
h) Keine Impfung, da der Hund noch zu jung ist
B5. Warum müssen Welpen regelmäßig entwurmt werden?
a) weil sie bereits mit der Muttermilch mit Würmern infiziert werden
b) weil sie sich beim Kontakt mit Menschen mit Würmern infizieren
c) weil sich die Hunde am eigenen und Kot anderer Hunde mit Wurmeiern infizieren
B6. Hunde benötigen keine Rückzugsmöglichkeit (Zufluchtsort), da sie jederzeit engen Kontakt zu den Mitgliedern der Familie pflegen.
a) stimmt
b) stimmt nicht
c) hängt von der Rasse ab
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B7. Fertigfuttermittel bei erwachsenen, gesunden Hunden
a) decken den Bedarf des Tieres
b) müssen durch spezielle Futtermittel ergänzt werden
c) dürfen in der Hundeernährung nicht ausschließlich verwendet werden.
B8. Die wichtigsten Nahrungs- bzw. Futtermittelbestandteile sind
a) Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
b) Knochen, Fett, Fleisch, Milch
c) Quark, rohe Eier, Cerealien
B9. Das Bewegungsbedürfnis ist abhängig von/vom
a) Rasse
b) Alter
c) Geschlecht
d) Gesundheitszustand
e) Gewicht des Hundes
B10. Gesunde, erwachsene Hunde, die z. B. im Haus leben und keinen Zugang zum Garten haben
a) sollen mindestens 3x täglich Auslauf im Freien haben; dabei soll mindestens 1x ein 20 minütiges, kraftzehrendes Bewegungstraining durchgeführt werden.
b) brauchen 1x täglich Auslauf im Freien
c) brauchen nur 3x täglich zum Lösen aus dem Haus gelassen zu werden,
z.B. auf ein Stück Brachland
B11. Wie groß muss die Zwingergrundfläche ohne Berechnung der Hundehütte mindestens für einen Rottweiler sein?
a) 8 m²
b) 6 m²
c) 20 m²
B12. Ein vertretbares Zuchtalter für Hündinnen
a) frühestens 15 Monate
b) der Eintritt der Geschlechtsreife
c) ab der 2. Läufigkeit
B13. Wann in der Läufigkeit ist die Hündin deckbereit?
a) 4. – 6. Tag der Läufigkeit
b) 9. - 14. Tag der Läufigkeit
c) Während der gesamten Dauer der Läufigkeit
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B14. Anzeichen der Läufigkeit ( Hitze ) der Hündin sind
a) die Hündin wälzt sich auf dem Boden
b) die Scham ist vergrößert
c) blutiger bzw. grau-schleimiger Ausfluß
B15. Wie erkennt man den gesunden Hund
a) aufmerksames Wesen
b) glänzendes Fell
c) fehlender Appetit
B16. Wie erkennt man, dass ein Hund krank ist
a) Veränderungen der Körpertemperatur, des Pulses, der Atmung
b) Gleichbleibender Appetit und Durst
c) Teilnahmslosigkeit
B17. Worauf deutet ein sehr harter Kot hin?
a) auf eine Fütterung mit Trockenfutter
b) auf eine zu hohe Knochenration
B18. Wie kann ein Hund vor einer Infektion mit Viren geschützt werden?
a) viel frische Luft
b) hoher Gemüseanteil im Futter
c) Impfung
B19. Für welche Gesundheitvorkehrungen sollte der Hundehalter sorgen?
a) spezielle Schutzimpfungen
b) regelmäßige Wurmkuren
c) Pflege von Fell, Augen, Ohren und Gebiss
d) Wöchentliches Baden mit Hundeschampoo
B20. Gegen welche Krankheiten soll der Hund mit 12 Wochen geimpft werden?
a) Staupe, Hepatitis
b) Leptospirose, Parvovirose
c) Tollwut
d) Leukose
e) Salmonellose
B21. Wer stellt die Impfbescheinigung bzw. den Internationalen Impfpaß aus?
a) der Züchter
b) der Tierarzt, der die Impfung durchgeführt hat
c) die Veterinärämter
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B22. In welchem Zustand sollte sich der Hund zum Zeitpunkt der Impfung befinden?
a) er soll gesund sein
b) er soll frei von Würmern sein
c) er soll frei von Ungeziefer sein
d) er soll nüchtern sein
B23. Welche Erreger sind die Verursacher der Tollwut?
a) Bakterien
b) Parasiten
c) Viren
B24. Wie werden die Tollwuterreger hauptsächlich ausgeschieden?
a) mit dem Speichel
b) durch die Haut
c) mit dem Kot
B25. Wie wird die Tollwut hauptsächlich auf den Hund übertragen?
a) durch den Biss des Fuchses
b) durch den Kot von Rindern
c) durch Mäuse
B26. Wie soll der Zaun beschaffen sein, mit dem das Grundstück, auf dem der Hund gehalten wird, „ausbruchsicher“ eingezäunt werden muss?
a) für den Hund unüberwindbar
b) aus Stacheldraht
c) so, dass der Hund sich nicht darunter durchgraben kann
B27. Wie oft soll ein Zwinger oder der Aufenthaltsbereich des Hundes
gereinigt werden?
a) mindestens 1x täglich
b) wöchentlich
c) monatlich
B28. Welche Hunde haben den höchsten Nährstoffbedarf?
a) Hündinnen
b) alte Hunde
c) junge Hunde
B29. Die Grundnahrung des Hundes sollte bestehen aus
a) Gemüse mit tierischer Beikost
b) schierem Fleisch
c) Fleisch mit pflanzlicher Beikost
d) Gemüse
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B30. Was sollte an einen Hund nicht verfüttert werden?
a) Geflügelknochen
b) Gewürzte Speisereste
c) Rohes Schweine- und Rindfleisch
d) Fisch
B31. Welches Getränk muss Hunden immer zur Verfügung stehen?
a) Tee
b) Wasser
c) Milch
B32. Auf welche Art schmarotzt der Hundefloh?
a) Er ernährt sich von Hautschuppen
b) Er saugt Blut
c) Er bohrt sich in die Oberhaut und ernährt sich von Gewebe
B33. Wie können Flöhe am Hund bekämpft werden?
a) in dem man den Hund häufig schwimmen läßt
b) durch Kontaktinsektizide, z. B. spezielle Halsbänder
c) durch rohe Zwiebeln
B34. Zecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Wie geht man vor?
a) Mit der Zeckenzange oder Pinzette vorsichtig herausdrehen
b) Mit Öl bestreichen, damit die Zecke erstickt und von selbst abfällt
c) Zecke mit den Fingern zusammendrücken und schnell herausreißen
B35. Zecken sind durch ihren Biß auch für den Hund gefährlich. Welche Krankheiten übertragen sie?
a) Toxoplasmose
b) Frühsommermeningoenzephalitis
c) Borrelliose (Lyme Disease)
B36. Rassespezifisch können bestimmte Augenkrankheiten auftreten. Welche Rasse neigt zu „Offenen Augen“ (Ektropium).
a) Mastino Napoletano
b) Bullterrier
c) Rottweiler
B37. Welche Rassen neigen zu verengten Augenspalten ( Entropium)
a) Mastino Napoletano
b) Bullterrier
c) Rottweiler
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B38. Wodurch werden Ohrenkrankheiten verursacht?
a) durch Ohrenschmalz
b) durch Schmutz und Fremdkörper
c) durch Milben
B39. In welchem Alter werden Hündinnen geschlechtsreif?
a) mit ca. 4 Monaten
b) mit ca. 7 – 10 Monaten
c) mit ca. 18 Monaten
B40. Wie lange dauert die Hitze bei einer gesunden Hündin insgesamt?
a) ca. 10 Tage
b) ca. 3 Wochen
c) ca. 4 Wochen
B41. Wie erkennt man sicher die Hitze bei einer Hündin?
a) am Anschwellen der Vagina
b) am blutig-wässrigen Ausfluß
c) am Verhalten der Rüden beim Zusammentreffen
d) am besonders anhänglichen Verhalten der Hündin
B42. Wie lange dauert der Deckakt bei Hunden normalerweise?
a) ca. 1 Minute
b) ca. 10 Minuten
c) ca. 30 Minuten
B43. Wie oft im Jahr wird im allgemeinen eine Hündin hitzig/ läufig?
a) immer nur einmal
b) meist zweimal (im Frühjahr und Herbst)
c) ungefähr viermal
B44. Mit dem Hundekot können Krankheiten übertragen werden
a) nein
b) Würmer
c) Salmonellen
d) Toxoplasmen
B45. Wann darf ich meinen Hund im Auto zurücklassen?
a) immer
b) nur für kurze Zeit
c) nie bei hohen Temperaturen in der prallen Sonne
d) ja, aber nur im Kofferraum
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B46. Die Anwendung eines Teletaktgerätes (Stromschläge )
a) ist verboten
b) ist zur Erziehung schwer erziehbarer Hunde erlaubt
c) ist für jeden uneingeschränkt erlaubt
B47. Der gesunde American-Staffordshire-Terrier kann aus persönlichen Gründen nicht mehr gehalten werden. Wie kann ich ihn anderweitig unterbringen?
a) Abgabe an Personen, die im Besitz einer entsprechenden Erlaubnis gemäß § 4 LHundG NRW zur Haltung dieses Hundes sind
b) Abgabe an ein Tierheim
c) Anbinden an einen Baum
d) Einschläferung durch den Tierarzt
B48. Was tun Sie, wenn Ihre gemäß § 3 (2) LHundG NRW gefährliche Hündin versehentlich gedeckt wurde?
a) Ich warte bis zur Geburt der Welpen
b) Ich suche meinen Tierarzt spätestens am nächsten Tag auf, um die Trächtigkeit zu verhindern.
c) Ich muss die Hündin dann einschläfern lassen
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C1. Welche Rechtsgebiete sind für Hundehalter wichtig?
a) Strafrecht
b) Ordnungsrecht
c) Zivilrecht
d) Umweltrecht (Lärm)
e) Tierschutzrecht
f) Nur in Ihrer Gemeinde bzw. Stadt geltende kommunale Regelungen
C2. Welches Gesetz, bzw. welche Verordnung, regelt die Mindestanforderungen an eine tierartgerechte Haltung von Hunden in Freien?
a) Tierzuchtgesetz
b) Tiertransport-Verordnung
c) Tierschutz-Hundeverordnung
d) Hundegesetz für das Land NRW
C3. Mit welchen Hunderassen darf in NRW seit dem 01.01.2003 nicht mehr gezüchtet werden?
a) Bullmastiff
b) Dogo Argentino
c) Bullterrier
d) Rottweiler
C4. Was ist zu bedenken, wenn Sie mit Ihrem Hund in einem Tollwutsperrbezirk spazieren gehen?
a) Alle Hunde müssen grundsätzlich an der Leine geführt werden
b) Gegen Tollwut geimpfte Hunde dürfen frei laufen
c) Keine Einschränkungen
d) Gegen Tollwut geimpfte Hunde, die zuverlässig gehorchen, dürfen frei laufen
C5. Wie lange ist die Tollwutimpfbescheinigung in der BRD gültig.
a) ½ Jahr
b) 1 Jahr
c) 3 Jahre
C6. Wann darf der Jagdausübungsberechtigte ( Jäger ) Hunde abschießen?
a) wenn Hunde den Waldweg verlassen
b) wenn Hunde ohne Leine neben dem Halter herlaufen
c) wenn Hunde unkontrolliert Wild hetzen
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C7. Welche Hunderasse darf nicht mehr ohne Erlaubnis des Ordnungsamtes gehalten werden?
a) Deutscher Schäferhund
b) Rottweiler
c) Alano
C8. Welche Hunderasse darf nur noch mit vorheriger Erlaubnis des Ordnungsamtes angeschafft werden, wenn ein besonderes privates oder ein öffentliches Interesse besteht?
a) Rottweiler
b) Bullterrier
c) Mastino Napoletano
C9. Welche Hunde können nie von der Maulkorb- oder Leinenpflicht befreit werden?
a) Pit Bullterrier
b) American StaffordhireTerrier
c) Gefährliche Hunde gemäss § 3 (3) LHundG NRW
C10. Welche Hunde müssen mit Chip gekennzeichnet werden gemäss Hundegesetz für das Land NRW?
a) Riesenschnauzer
b) Westhighland-Terrier
c) Staffordshire-Terrier
d) Deutscher Schäferhund
e) Golden Retriever
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Antworten:
A1. b) c) A27. c)
A2. a) 1 b) 6 c) 3 d) 4 e) 2 f) 5 A28. c)
A3. a) 3 b) 1 c) 2 A29. c)
A4. a) 2 b) 3 c) 1 A30. a) c)
A5. a) 2 b) 5 c) 3 d) 1 e) 4 A31. b)
A6. d) A32. b)
A7. a) b) A33. b)
A8. a) c) A34. a)
A9. d) A35. b)
A10. d) A36. c)
A11. b) A37. a) c)
A12. a) d) A38. a) 4 / b) 1 c) 2 d) 3
A13. d) A39. a) b) d)
A14. b) c) d) A40. b) c)
A15. d) A41. a) 2 b) 3 c) 1
A16. a) d) A42. b) c) d)
A17. b) A43. c)
A18. a) b) c) A44. b)
A19. b) c) d) A45. c)
A20. b) A46. a) b) d)
A21. a) d) A47. a) b) d)
A22. c) A48. b)
A23. b) c) A49. a) d)
A24. c) A50. b)
A25. b) A51. c)
23
A26. c) A52. c)
A53. a)
A54. b)
A55. c)
A56. a) b)
A57. b)
A58. b) c)
24
Antworten:
B1. c) B28. c)
B2. a) c) B29. c)
B3. b)
B4. a) b) c) d) B30. a) b) c)
B5. a) c) B31. b)
B6. b) B32. b)
B7. a) B33. b)
B8. a) B34. a)
B9. a) b) d) B35. c)
B10. a) B36. a)
B11. a) B37. b) c)
B12. a) B38. b) c)
B13. b) B39. b)
B14. b) c) B40. b)
B15. a) b) B41. a) b) c)
B16. a) c) B42. c)
B17. b) B43. b)
B18. c) B44. b) c)
B19. a) b) c) B45. b) c)
B20. a) b) c) B46. a)
B21. b) B47. a) b)
B22. a) b) c) B48. b)
B23. c)
B24. a) C1. a) b) c) d) e)
B25. a) C2. c)
25
B26. a) c) C3. c)
B27. a) C4. d)
C5. b)
C6. c)
C7. b) c)
C8. b)
C9. c)
C10. a) c) d) e)
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Verhaltenstest zur Befreiung von der generellen Maulkorb- und Anleinpflicht gemäß § 5 (3) LHundG NRW
- Geprüft werden soll in Gruppen von ca. 5 Hunden. Diese Gruppen
sollen möglichst gemischt nach Geschlechtern, Rassen und Größen
sein.
- Die Prüfung soll im ersten Teil auf einem möglichst neutralen
eingezäunten Platz (kein Hundeplatz mit Scheintäterverstecken), im
zweiten Teil in einer belebten Straße stattfinden.
Der dritte Teil sollte auf einer Freifläche erfolgen.
Prüfungsablauf
1. T e i l
a) Arbeit in der Gruppe (Hunde an der Leine führen, ohne Maulkorb)
- hintereinander herlaufen im Abstand von ca. 2 Hundelängen, Richtungswechsel auf Ansage des Prüfers.
- der Letzte der Gruppe geht in 8-er Schleifen durch die langsam vor ihm gehenden Teams. Wiederholung bis alle einmal durch sind.
- Halten der Teams, Hunde werden neben dem Hundeführer abgelegt oder absitzen gelassen. Wiederum ein Team in 8-er Schleifen durch die Hunde.
- Ablegen der Hunde
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b) Arbeit mit einzelnem Team
- Über einen andersartigen Belag (z.B. Plane „Blauer Sack“) gehen.
- Im Abstand von ca. 1 m an einer Person vorbeigehen, die plötzlich ein lautes Geräusch macht, einen Schirm aufspannt oder ein Tuch fallen läßt
- Aus einem Versteck kommt plötzlich eine Person mit einem langen Mantel oder ähnlichem und Kopfbedeckung von vorn auf das Team zu. Die Person schwankt, hinkt, stolpert und fällt nahe beim Hund hin.
- Jogger kommt dem Hund erst entgegen, wendet und überholt, auf Höhe des Hundes wird ein Sprint angesetzt.
- Das Team geht durch eine sich frei bewegende Menschengruppe.
Das Team entfernt sich von der Gruppe und wendet.
Gruppe bildet jetzt eine Wand.
Team und Gruppe gehen aufeinander zu, im Abstand von 2 m öffnet sich die Wand und das Team geht durch.
- Gruppe geht bis auf Schrittlänge an das Team heran bzw. bewegt sich frei.
Gespräche untereinander und mit Hundeführer, gestikulieren.
Prüfer oder eine andere Person drängelt sich durch Gruppe und schlenkert mit Tasche gegen Hund.
- Evtl. Kreisbildung um den Hund. Der Kreis soll sich schweigend
immer weiter verengen.
- Besitzer soll Hund sitzen lassen, ihm einmal das Maul öffnen und
einmal auf den Rücken drehen.
c) Übungen des Teil a) in Freifolgen für Hunde, die ohne Maulkorb
und Leine geführt werden sollen.
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2. T e i l Straßenverkehr
- Parkplatzsituation
Team geht um ein geparktes Auto.
Türen werden geschlagen, der Motor angelassen.
Hundeführer wird von Fahrer angesprochen.
- Begegnung mit Personen und Fahrzeugen,
u.a. Fahrrad (Klingeln).
- Ampelsituation
Hund sitzt am Straßenrand oder auf Verkehrsinsel neben
Hundeführer
größere Fahrzeuge, Lastwagen sollen vorbeifahren.
3. T e i l freies Gelände / Spaziergang
(für Hunde, die frei geführt werden sollen)
- freilaufende Hunde (mindestens 3), erst nach Kontakt an der Leine
frei laufen lassen
- Begegnung mit Personen (auch Inlinern u.ä.) und Fahrzeugen
- Heranrufen der Tiere
- sicheres „Bei Fuß“ gehen
- Festmachen des Hundes an einen Pfahl, eine Bank oder
ähnlichem. Vorbeigehen anderer Hunde mit Führer und auch
von Einzelpersonen
Als Bestanden gilt die Prüfung, wenn der Hund, gemessen an der Reizstärke und der Situation nicht unangemessenes Aggressionsverhalten aufweist.
Zeigt er in nur einem Prüfungspunkt Abweichungen, so gilt die Prüfung als nicht bestanden.
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Die Hunde müssen einen guten Gehorsam zeigen, dies bedeutet, dass Kommandos, wie Sitz, Platz, Fuß oder gleichbedeutende, zügig und sicher befolgt werden.
Für die Befreiung von Maulkorb und Leine hat der Hund die verlangten Übungen unmittelbar, sicher und zuverlässig auszuführen.
Für die Befreiung von der generellen Maulkorbpflicht sind folgende
Übungen zu bieten
1 a) und b) und 2)
Für die Befreiung von der generellen Maulkorb- und Leinenpflicht sind alle Übungsteile zu bestehen.